Hintergrundwissen

Wäschefetischismus ist viel verbreiteter, als Du vielleicht denken würdest. Allein in Deutschland wird die Zahl der Wäschefetischisten auf mehr als 50 000 geschätzt. Die Dunkelziffer ist unbekannt. Wäschefetischismus ist weltweit verbreitet. Noch bis vor einigen Jahren standen in Japan Automaten in öffentlichen Bereichen, die mit getragener Unterwäsche bestückt waren. Wäschefetischisten konnten diese dann gegen eine Gebühr aus dem Automaten entnehmen. Die meisten Wäschefetischisten bevorzugen getragene Höschen, einige bevorzugen getragene Strümpfe und andere getragene Hemdchen oder BHs. Fetischisten unterscheiden sich darin, welche Gerüche sie bevorzugen und wie intensiv dieses sein sollten. Nicht nur der Geruch eines Wäschestücks wirkt auf Wäschefetischisten erregend, sondern auch das Kleidungsstück selber.

Die Kombination ausgesuchter Wäschematerialien mit dem bevorzugten Geruch erzeugt die sexuelle Stimulation. Baumwolle nimmt Gerüche anders auf, als z. B. Nylon. Aus diesem Grund kaufen Fetischisten nur Wäsche, die aus bestimmten Materialien gefertigt wurde. Hierbei geht es zum einen um den Geruch und zum anderen um das Gefühl, das beim Anfassen der Wäsche zu spüren ist. In der heutigen Zeit kannst Du getragene Wäsche einfach und anonym über das Internet verkaufen. Ebenso können Fetischisten ihrer Neigung verdeckt nachgehen, ohne aufzufallen. Früher, als diese Möglichkeit noch nicht gab, waren viele Wäschefetischisten fast genötigt, getragene Wäsche aus Waschküchen zu klauen.

Getragene Wäsche setzt bei Fetischisten Fantasien frei, die bis zum Orgasmus führen können. Fetischisten onanieren gerne auf die “duftende” Wäsche. Da der Geruch der getragenen Wäsche nach einiger Zeit schwächer wird, benötigen Fetischisten stetig neuen Nachschub an duftender Wäsche. Die Vielzahl der begehrten Gerüche ist breit gefächert. Allein bei Nylons unterscheiden die Fetischisten die Art des Schweißgeruches. Nylons, die in Lederschuhen getragen wurden, riechen anders, als Nylons die in Turnschuhen getragen wurden. Manche wünschen sich auch Strümpfe, die eine Frau lange in Gummi- oder Reitstiefeln trug.

Du kannst Dir aber sicher sein, dass alle Materialien bei Strümpfen bei unterschiedlichen Fetischisten Anklang finden. Du kannst daher nicht nur Nylons, Strumpfhosen und halterlose Strümpfe verkaufen, die oftmals als Reizwäsche angesehen werden, sondern auch Kniestrümpfe, Wollstrumpfhosen, Kniestrümpfe und Tennissocken. Strumpfhosen sind bei vielen Fetischisten besonders begehrt, weil sie eine Vielzahl unterschiedlicher Gerüche aufweisen. Sie riechen nicht nur direkt im Fußbereich, sondern auch im Schambereich. Fetischisten, die sich nicht nur auf einen Fetisch, wie z. B. Fußschweiß, beschränken, werden auch Mehrfachfetischisten genannt. Mehrfachfetischisten werden durch unterschiedliche Materialien und Gerüche stimuliert. Je nach Tageslaune und Entwicklung der sexuellen Fantasien.

Bei Höschen ist es ähnlich. Bei den Höschen unterscheiden sich nicht nur die Wäschearten, wie Baumwollslips, Spitzentangas, Strings, Seidenwäsche, Nylonwäsche usw., sondern auch die Art der Benutzung. Es gibt Fetischisten, die den reinen Körpergeruch der Trägerin bevorzugen, andere mögen es, wenn das Höschen ein wenig nach Urin riecht, beim Sport getragen wurde, oder die Trägerin es gleich nach dem Geschlechtsverkehr angezogen und einen längeren Zeitraum getragen hat. Genauso entscheidend ist auch die Tragedauer. Höschen, die nur einen Tag getragen wurden, riechen nicht so intensiv, wie Höschen, die drei oder vier Tage lang getragen wurden. Es finden sich sogar Fetischisten, die auf der Suche nach Höschen sind, deren Trägerinnen gerade ihre Tage haben.

Strings sind bei einigen Höschenliebhabern besonders beliebt. Dies lässt sich durch den Schnitt der kleinen Höschen erklären. Ein String reibt im Gegensatz zu anderen Höschen besonders intensiv im analen Bereich. Die Gerüche rund um den Anus erregen manche Menschen ganz besonders intensiv. Schuld daran sind die Pheromone. Gerüche, die Dich vielleicht ekeln, bringen andere Menschen in höchste Verzückung. Der Instinkt ist im Menschen immer noch vorhanden und beeinflusst das tägliche Handeln. Pheromone sind für die Anziehung zwischen den Menschen verantwortlich. Sie entscheiden, welcher Mensch als Geschlechtspartner infrage kommen kann und welcher nicht.

Es ist Dir selber sicherlich schon passiert, dass Du einen interessanten Mann gesehen hast, dem Du aber körperlich nicht näher kommen konntest, weil Du seinen Geruch absolut abstoßend fandest. Diese Ablehnung eines Geruchs hat zumeist nichts mit Unsauberkeit zu tun, sondern einfach mit dem tief vergrabenen Instinkt. Ein Mann, der Dich zwar optisch erregt, aber dessen Geruch Dich anwidert, würde genetisch nicht zu Dir passen. Deine Ablehnung ist der natürliche Schutz des Menschen, der instinktiv seine Art erhalten möchte. Genetisch geschwächte Nachkommen sollten nach Möglichkeit gar nicht erst gezeugt werden. Aus diesem Grund sorgen Pheromone dafür, dass Du Dir Deine Sexualpartner nicht nur rein optisch aussuchst, sondern auch nach dem Geruch.

Wäschefetischisten gehen daher immer das Risiko ein, dass sie ein Höschen erwerben, das gar nicht ihrem Geruchsempfinden entspricht. Solltest Du aber Fetischisten gefunden haben, die genau auf Deinen Geruch stehen, kannst Du Dir sicher sein, dass diese, immer wieder getragene Höschen von Dir erwerben möchten. Um getragene Höschen verkaufen zu können, solltest Du eine günstige Einkaufsquelle für Wäsche und Höschen jeder Art finden. Sobald Du ein Höschen verkauft hast, steht es Dir nicht mehr zur Verfügung. Du bekommst es ja nicht mehr zurück, da Du ja anonym bleibst und Dein Fetischkunde Deinen Slip behalten möchte. Durch den Verkauf von getragener Wäsche kannst Du nicht nur Dein Monatseinkommen steigern, Du hast auch weniger Arbeit. Einen Teil Deiner Wäsche brauchst Du nicht mehr zu waschen, da Du diese ja ungewaschen verschickst.

Wäschefetischismus ist ein sehr harmloser Fetisch, der sich lediglich auf Gerüche und Wäsche bezieht. Manche Fetischisten schämen sich für ihre Neigung und trauen sich nicht, öffentlich darüber zu sprechen. Um so einfacher ist es für einen Wäschefetischisten, die begehrte Duftwäsche einfach im Internet kaufen zu können. Diskretion gehört dazu. Du solltest den Fetisch Deiner Kunden respektieren, schließlich profitierst Du, wenn Du Deine getragene Wäsche verkaufst, in höchstem Maße von diesem Fetisch.

Hast Du erst einmal Kontakt zu den verschiedensten Fetischisten über das Internet bekommen, erfährst Du genau, ob diese nur getragene Höschen kaufen möchten, oder auch andere gebrauchte Kleidungsstücke. Dazu können auch Schuhe, Stiefel, Korsagen und manchmal auch Kondome gehören. Was Du genau verkaufen möchtest, kannst Du von Fall zu Fall entscheiden. Du kannst beim anonymen Verkauf keinesfalls bedrängt, belästigt oder genötigt werden. Du entscheidest allein für Dich, wie weit Du gehen möchtest und welche Preise Du akzeptierst. Vielleicht verkaufst Du ja auch gemeinsam mit einer Freundin, dann kann die Vorbereitung und der Versand einfacher organisiert werden.

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